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Die Nistermühle südlich von Hachenburg verbindet auf besondere Weise Natur, Regionalgeschichte und Westerwälder Kulturlandschaft. Die ehemalige Wassermühle liegt idyllisch im Nistertal zwischen Hachenburg und Nister.Bereits 1234 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt und gehört damit zu den ältesten bekannten Wirtschaftsbetrieben der Region. Über viele Jahrhunderte diente die Mühle als sogenannte Bannmühle, in der die Menschen aus Hachenburg und umliegenden Orten ihr Korn mahlen lassen mussten. Noch heute erinnert die Anlage an die lange Mühlentradition des Westerwaldes. Große Bekanntheit erlangte die Nistermühle im September 1944, als die Familie Roedig hier den späteren Bundeskanzler Konrad Adenauer vor der Gestapo versteckte. Eine Gedenktafel an der Mühle erinnert an diese Zeit und macht den Ort zugleich zu einem stillen Zeugnis deutscher Geschichte. Gerade Wanderer auf dem WesterwaldSteig oder der Orangenen Löwenspur 1 schätzen die ruhige Lage und die besondere Atmosphäre des Ortes. Die Nistermühle ist ein authentischer Ort, an dem Natur und Geschichte des Westerwaldes auf unaufgeregte Weise zusammenkommen.
Die Nistermühle im Tal der Nister gehört zu den geschichtsträchtigen Orten im Hachenburger Westerwald. Die ehemalige Wassermühle wurde bereits im Jahr 1234 urkundlich erwähnt und zählt damit zu den ältesten Wirtschaftsbetrieben der Region. Eingebettet in die ruhige Landschaft der Kroppacher Schweiz liegt sie direkt an beliebten Wanderwegen wie dem WesterwaldSteig und der Orangen Löwenspur 1. Bekannt wurde die Mühle außerdem als zeitweiliges Versteck Konrad Adenauers während der Zeit des Nationalsozialismus. Heute befindet sich die Nistermühle in Privatbesitz und kann von den umliegenden Wegen aus besichtigt werden.
Kontakt und Anfahrt
Nistermühle57645 Nister
Kontakt
+49 2662 958338
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de
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https://www.stadtarchiv-hachenburg.de