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Die Übernachtungszahlen im Westerwald haben sich im Jahr 2024 auf einem stabil hohen Niveau gehalten.
Mit 1.307.193 Übernachtungen bleibt die Region weiterhin ein attraktives Reiseziel. Nach einem deutlichen Anstieg von 7,3 % in 2023 hat sich die Nachfrage im vergangenen Jahr auf einem stabil hohen Niveau eingependelt (+0,3 %). Die Zahl der Ankünfte stieg ebenfalls leicht auf 507.791 (+1,0 %), während die durchschnittliche Aufenthaltsdauer mit 2,57 Tagen konstant blieb. Besonders hohe Übernachtungszahlen verzeichneten die Verbandsgemeinden Montabaur (155.541), Rengsdorf-Waldbreitbach (148.532) und Rennerod (139.886).
Tourismus als wichtiger Wirtschaftsfaktor und Stabilitätsgarant
„Wir sehen die Zahlen als Zeichen für eine weiterhin starke Nachfrage nach naturnahen Urlaubserlebnissen im Westerwald. Doch die Bedeutung des Tourismus geht weit über die reinen Übernachtungszahlen hinaus: Ohne ihn gäbe es viele Freizeitangebote, Rad- und Wanderwege oder kulturelle Veranstaltungen nicht in dieser Form – sie kommen nicht nur Gästen, sondern auch der lokalen Bevölkerung zugute“, erklärt Maja Büttner, Geschäftsführerin des Westerwald Touristik-Service.
Auch aus wirtschaftlicher Sicht spielt der Tourismus eine zentrale Rolle. "Der Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Westerwald. Neben den direkten Effekten durch Übernachtungen und Gastronomie profitiert eine Vielzahl an Branchen – von Einzelhandel über Handwerk bis hin zu regionalen Produzenten. Die stabilen Übernachtungszahlen sind daher ein wichtiges Signal für die gesamte Wirtschaft der Region“, ergänzt Christian Dübner, Tourismusreferent der IHK Koblenz.
Die drei Landräte Achim Schwickert (Westerwaldkreis), Achim Hallerbach (Kreis Neuwied) und Dr. Peter Enders (Kreis Altenkirchen) betonen die Bedeutung des Tourismus für die gesamte Region: „Der Tourismus ist eine wichtige wirtschaftliche Säule im Westerwald und entwickelt sich stabil. Die konstant hohen Übernachtungszahlen zeigen, dass der Westerwald für Gäste weiterhin ein beliebtes Reiseziel ist. Dies ist das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen, von Gastgebern über Kommunen bis hin zu regionalen Tourismusakteuren.“
Die langfristige Entwicklung zeigt eine deutliche Erholung nach der Pandemie: Während 2020 nur 679.083 Übernachtungen registriert wurden, konnte der Westerwald seitdem seine Attraktivität als Reiseziel stetig steigern. Die Zahl der Ankünfte ist seit 2020 von 280.316 auf 507.791 angestiegen.
Die hohe Nachfrage nach naturnahem Urlaub ist ein Trend, der sich weiter fortsetzt. „Der Westerwald hat in den letzten Jahren stark von dieser Entwicklung profitiert. Die Gäste schätzen vor allem die Kombination aus aktiven Erlebnissen, Erholung und nachhaltigem Tourismus. Diesen Kurs werden wir konsequent fortsetzen“, so Büttner.
Blick auf die Zukunft: Zukunftsstrategien für den Westerwald-Tourismus
Der Westerwald Touristik-Service wird die Tourismusstrategie 2024+ konsequent weiter umsetzen, um die Region als nachhaltiges und zukunftsfähiges Reiseziel weiter zu stärken. Dabei stehen die Optimierung bestehender touristischer Angebote, die Digitalisierung der Gästekommunikation und der Ausbau regionaler Erlebnisse im Fokus. Durch verstärkte Zusammenarbeit mit Gastgebern, Touristikpartnern und regionalen Akteuren sollen zielgerichtete Maßnahmen entwickelt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Westerwaldes langfristig zu sichern.
Beitragsbild: Dominik Ketz
Über den Westerwald Touristik-Service
Der Westerwald Touristik-Service ist die zentrale Anlaufstelle für alle touristischen Belange im Westerwald. Sein Ziel ist es, nachhaltigen Tourismus zu fördern, touristische Aktivitäten und Projekte zu koordinieren und die Attraktivität der Region für Besucher zu steigern.
Kontakt:Mareike WalterWesterwald Touristik-Service GbRKirchstraße 48a, 56410 MontabaurTel.: +49(0)26 02 / 30 01 – 26E-Mail: walter@westerwald.info Website: www.westerwald.info
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